Wie ich arbeite
Es gibt einen Moment in einer vertrauenswürdigen therapeutischen Begegnung, in dem
dein tief verborgendes und verletztes Ich aufhört, sich zu verstecken. Weil es sich sicher
genug fühlt, gesehen zu werden.
Genau diesen Moment möchte ich mit meinen KlientInnen erreichen und begleiten. Und ja,
dafür müssen wir oft Widerstände durcharbeiten und ja, ich wurde auch bereits in
meiner Verlässlichkeit von KlientInnen getestet. Das sind oft relevante Wendepunkte in der
therapeutischen Arbeit: Denn wenn ich Bindungstests und Fragen "bestehe", dann vertraut sich mir eine Person an, die vielleicht jede Hoffnung aufgegeben hatte. Ist das leicht? Nein. Aber tiefgehende Arbeit ist auch nicht leicht, sonst könnte sie ja auch nicht tief gehen - zumindest nach meinem Verständnis.
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Es ist die Notwendigkeit, inne zu halten und sich zu fragen: Was liegt begraben unter den Abwehrmechanismen des Alltags – unter Funktionieren, unter Anpassung, unter dem Schweigen über das, was wirklich braucht? Diese Fragen sind der Beginn meiner Arbeit.
Denn so vieles von dem, was und wer wir sind – Visionen, Bedürfnisse, Anteile, das wilde lebendige Selbst – ist nicht verloren. Es wartet. Still. Im hintersten Korridor deiner Seele. Manchmal nur ein kleines Stückchen tiefer im eigenen Untergrund. Ich begleite dich dorthin.
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Ich beginne mit einer umfassenden Anamnese und einem psychopathologischem Befund. Das tue ich auch, um verantwortungsbewusst zu arbeiten und zu verstehen, welche Geschichte dein Nervensystem trägt. Welche Muster sich wiederholen. Welche Anteile sich schützend vor etwas stellen, das einmal zu viel war. Denn was wir Symptom nennen, war einmal eine Lösung. Was wir Schutzstrategie nennen, hat überlebt. Und was überlebt hat – verdient Würde, bevor es verändert wird.
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Meine Arbeit ist traumasensibel – in jedem Schritt, in jeder Methode, in jeder Pause die wir gemeinsam halten. Ich arbeite imaginativ und bilateral stimulierend, körperorientiert und kreativ-expressiv. Ich integriere Anteile-Arbeit nach dem Verständnis, dass wir keine monolithischen Wesen sind, sondern komplexe innere Systeme, in denen verschiedene Teile verschiedene Bedürfnisse tragen.
Das Selbst, so Estés, braucht Auslauf. Es muss sich ausdrücken können, im Zorn und in der Kreativität. Es ist mit Intuition begabt und trägt einen heldenhaften Mut in sich. Meine Arbeit schafft den Raum, in dem dieses Selbst sich wieder zeigen darf. Fragmentiertes darf wieder zusammenfinden. Abgespaltenes darf zurückkehren. Nicht als Zwang, sondern als Einladung. Erste Aufstellungsdynamiken fließen dort ein, wo Worte nicht mehr reichen. Wo der Körper weiß, was der Verstand noch nicht benennen kann. Kreative und expressive Prozesse öffnen Türen zu dem, was sich dem rationalen Zugriff entzieht – Bilder, Bewegung, Symbol, Resonanz.
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Was ich dir nicht versprechen kann: Dass du nie wieder verletzt wirst. Dass das Leben keine Schicksalsschläge bereithält. Ich gebe auch kein Heilversprechen, das wäre unverantwortlich.
Was ich dir versprechen kann: Du wirst wissen, was du brauchst. Du wirst wissen, was deine Anteile brauchen. Du wirst Werkzeuge haben, wie deinen eigenen Notfallkoffer. Du wirst wissen, wie man nach Hilfe fragt. Das ist Selbstbestimmung und das ist das Ziel meiner Arbeit.
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Meine liebste Arbeit findet in der Natur statt.​
Denn die Natur lügt nicht.
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Sie spiegelt. Sie hält. Sie öffnet Zugänge zu Schichten in uns, die im Alltag überhört werden – von Lärm, von Tempo, von der ständigen Anforderung zu funktionieren.
Jung beschrieb die Natur als den großen Spiegel des Unbewussten – als Raum, in dem das, was innen ist, außen sichtbar werden darf. In meiner traumasensiblen Naturtherapie mache ich genau das erfahrbar.
Ich verbinde tiefenpsychologische Arbeit mit der Symbolik und Kraft des Lebendigen. Wir arbeiten im Freien: Achtsam, verkörpernd, intuitiv. Durch meine Ausbildung als Natur- und Achtsamkeitstrainerin nutze ich die Natur als therapeutischen Raum und Spiegel deiner inneren Welt.
Elemente des japanischen Waldbadens, Shinrin Yoku, fließen ebenso ein wie geführte Meditationen, kreative Symbolübungen und achtsame Körperwahrnehmung. Gefühle wie Leere, Überforderung oder Angst dürfen hier Ausdruck finden. Innere Anteile, die sich im geschlossenen Raum noch nicht zeigen wollen, öffnen sich manchmal, leise und behutsam, unter freiem Himmel.
"Geht noch ein paar Schritte weiter in diese Leere hinein. Nur ein kleines Stückchen tiefer im eigenen Untergrund wartet etwas Heilsames."
Die Natur ist dieser Untergrund. Ich begleite dich als Vermittlerin zwischen innerer und äußerer Natur. Den eigentlichen Weg gehst du selbst. In der Verbindung mit der Erde findest du Halt. Selbstwirksamkeit.
Mehr Informationen über die Naturtherapie findest du hier.
Ich arbeite nicht nur mit einzelnen Menschen, sondern auch mit Paaren und Gruppen.
Paare kommen oft mit dem, was sichtbar ist: Streit. Schweigen. Distanz. Wiederholung. Was darunter liegt, ist fast immer älter als die Beziehung selbst. In meiner psychologischen Paarbegleitung gehen wir dorthin. Zu den inneren Schutzmustern, Kindheitsprägungen und Bindungsverletzungen, die unser Beziehungsverhalten unbewusst steuern. Wut, Rückzug, Überreaktion sind Antworten eines Nervensystems, das einmal keine andere Wahl hatte.
Ich arbeite traumasensibel, bindungsorientiert und emotionsfokussiert. Beide PartnerInnen dürfen verstehen, was in ihnen passiert, wenn Nähe entsteht. Wenn Konflikt entsteht. Und welches Bedürfnis unter allem liegt, das noch nie wirklich gehört wurde. Ich begleite euch dabei, euch jenseits von Vorwürfen wirklich zu begegnen.
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ÜBERBLICK ANGEBOTE
Ort: Natur, Meeting Rooms oder online via Zoom
Einzelbegleitung: 50 Minuten (119€, inkl. USt.); 90 Minuten (180€, inkl. USt.)
Paarbegleitung: 60 Minuten (190€, inkl. USt.)
Naturtherapie: mind. 90 Minuten im Freien (180€, inkl. USt.)
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(Freie Plätze teile ich immer hier oder über meinen Newsletter mit.
Ich habe 4 reduzierte Plätze: 3x 50€, 1x80€)




Weitere Tools für dich
Ergänzend zu meinen persönlichen Angeboten findest du hier eine Auswahl an kostenlosen Tools.
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​​​Meine Arbeit versteht sich als psychologische Beratung, Traumatherapie und tiefenpsychologische Begleitung – sie ergänzt, ersetzt jedoch keine Psychotherapie, keine psychiatrische Untersuchung und keine medizinische Behandlung. Sollte ich den Eindruck gewinnen, dass eine solche Unterstützung für dich sinnvoll wäre, spreche ich dich offen darauf an.


